Feuchter Keller – Symptome erkennen und handeln
Symptome eines feuchten Kellers
Ein feuchter Keller zeigt sich auf verschiedene Weise. Nicht immer ist die Feuchtigkeit sofort sichtbar. Häufig treten mehrere Symptome gleichzeitig auf:
An Wänden, am Boden oder in Ecken – besonders nach Regen oder im Frühjahr.
Weisse, pulvrige Ablagerungen an der Wand – ein Zeichen für aufsteigende Feuchtigkeit.
Die Feuchtigkeit löst Farbe und Putz von der Wand. Oft begleitet von Blasenbildung.
Ein typisches Anzeichen für dauerhafte Feuchtigkeit – auch wenn die Wand äusserlich trocken wirkt.
Schwarze oder grünliche Beläge an Wänden, hinter Möbeln oder in Ecken. Gesundheitsgefährdend.
Sichtbares Wasser auf dem Boden oder an der Wand – je nach Ursache temporär oder dauerhaft.
Fragen zur Orientierung
Die folgenden Fragen helfen, die Situation besser einzuschätzen. Beantworten Sie sie so genau wie möglich – das erleichtert die spätere Prüfung durch einen Fachbetrieb.
Tage, Wochen, Monate – oder saisonal wiederkehrend?
Oder ist sie dauerhaft vorhanden, unabhängig vom Wetter?
Auch im Sommer oder nur in der kalten Jahreszeit?
Aussenwand, Innenwand, Kellerboden, Ecken?
Oder in einer bestimmten Höhe an der Wand?
Höhere Wasserrechnung? Feuchte direkt unter einem Waschbecken?
Wenn ja: was wurde gemacht und mit welchem Erfolg?
Oder ist er unbeheizt – das beeinflusst die Kondensation.
Stosslüften oder Dauerlüften? Gibt es eine Lüftungsanlage?
Das gibt Hinweise auf die Bauweise und verbauten Materialien.
Hilfreiche Fotos machen
Fotografieren Sie die betroffenen Stellen aus verschiedenen Perspektiven. Idealerweise mit einem Massstab (z. B. Zollstock), um die Ausdehnung sichtbar zu machen. Auch Aufnahmen von aussen (Aussenwand, Lichtschächte, Drainage) können hilfreich sein.
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